Fahradfahrer

Von Fahrradfahrern gibt es genau 2 Lager:Das eine Lager mit denen, die vernünftig fahren, rechts von links unterscheiden können, ihre Einkaufsbeutel in Taschen oder Körben auf dem Gepäckträger unterbringen, rot von grün unterscheiden können und rechtzeitig Richtungswechsel anzeigen. Aber dann gibt es noch die, die sich möglichst dicht an Autos vorbeiquetschen müssen, auf Fußwegen von hinten Fußgänger anklingeln, weil sie - trotz Gerüst oder anderweitiger "Gehwegsbehinderung" jetzt schnell vorbei möchten, rot nicht von grün und rechts nicht von links unterscheiden können. Leider gibt es für Fahrräder wenig Aufkleber, sonst hätten diese Fahrradfahrer sicher den Aufkleber "Ich bremse für niemanden"(... nicht mal für Strassenbahnen"). Ich kann ja durchaus verstehen, das man bei schönem Wetter mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren möchte, aber man muss dieses Lebensziel doch nicht jedem aufzwingen. Ich bin jeden Tag so 150 - 300 km unterwegs und das mit Arbeitsmaterial. Das kann man nicht mit dem Fahrrad (zumindest nicht ohne Doping). Liebe (schlechte) Fahrradfahrer: guckt mal über den Tellerrand und überlegt, wer Eure Dienstleistungen möglich macht, die Waschmaschine wird bestimmt nicht mit Handwagen oder Fahrradanhänger geliefert.

28.7.17 21:56, kommentieren

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Italiener sind

anscheinend nur blöd: habe im Urlaub festgestellt, das Italiener sich grundsätzlich nur laut unterhalten können und damit ganze Busse und Züge unterhalten, sie müssen überall drängeln und verstehen nichts (Busfahrer sagt: nur Platz für Einen, Italiener: wir Zwei wollen mit), außerdem tragen sie fast überall Sonnenbrillen (auch bei Regen) und treten - ähnlich wie Sachsen - nur in Gruppen auf.

1 Kommentar 3.1.14 20:29, kommentieren

Übrigens wohnte

die schlimmste Kundin des Jahres 2013 in einer 1-Zimmer-Wohnung in Kreuzberg: das einzige, große Zimmer war in 3 Bereiche unterteilt (Altbau und daher gut 3 Meter hoch) als da wären Schreib- und Bücherecke (Fußbodenniveau), Couch- und Fernsehecke (auf ca. 1 m über dem Fußboden durch ein Podest mit Stufen angehogen) und dann noch Schlafbereich (ca. 1 m unter der Decke durch eine eigenartige Treppenkonstruktion zu erreichen). Der Abwasch der gesamten Woche stapelte sich immer in der ca. 1 x 1 m großen Küche. Wehe, man legte versehentlich einen abgewaschenen Teelöffel zu den Espressolöffeln: dann gab es in der Woche drauf einen ewig langen Brief, warum immer alles dort zu sein hat, wo sie es gern hätte. Dasselbe galt für verrückte Möbel, Wäschestände rund sonstigen Nippes: keinen Millimeter nach rechts oder links verrücken, sonst war in der Woche drauf Land unter. Nicht zu erwähnen braucht man wohl, dass immer der gesamte Fliesenspiegel im Bad zu polieren war. Einmal wurden die Fenster ausgewechselt, was natürlich einen Haufen Staub verursacht hat: nicht nur, dass ich in der "normalen" Zeit den gesamten Baudreck wegmachen sollte, nein, ich sollte dann auch noch 4 große Altbaufenster putzen. Ach ja, und bügeln war auch noch angesagt: jede Menge Jeans, Blusen und T-Shirts. Wehe, es war auch nur die kleinste Falte drin

24.12.13 14:44, kommentieren

Tja, bei unserer

schlampigen Kundin lagen mal wieder die vollge... Windeln auf dem Tisch und - welch Überraschung -  für jeden 1 Flasche Rotwein und ein winziges Tütchen selbstgebackene Kekse. Dafür, das wir allwöchentlich diese Räuberhöhle auf Vordermann bringen müssen, ist das etwas armselig (zumal sie nicht mal selbst bezahlt, dass macht Papa). Und bei der Bude könnte man wirklich jedes Mal das Kotzen bekommen: vollgesch... Windeln, ein Wickelunterlage, die wahrscheinlich seit 4 Jahren in Gebrauch ist, Bettwäsche, die so gut wie nie gewechselt wird, Essenreste vor, auf und unter der Couch, ekliger Abwasch (Gemüsereste, die seit 6 Tagen im Topf dümpeln). Da riecht übrigens jedes Bauarbeiterklo besser als dieses Haus (und ist aufgeräumter).

23.12.13 20:30, kommentieren

Weihnachtsgaben

Ich war in den letzten 2 Tagen komplett überrascht: bei zwei Kunden (davon der eine etwas Schwierige) habe ich doch glatt 1 x 30,- € und 1 x 20,- € zu Weihnachten bekommen. Da war ich echt baff. Von den Meisten gibt es ja wenigtens 1 x Merci. Stollwerck muß in der Vorweihnachtszeit einen Riesen-Umsatz machen  oder wie Toto Rosello immer sagt: "Der schönste Satz ist der Umsatz !"

Montag habe ich noch mal einen Hammer-Tag: Und ich hoffe bei meiner allerliebsten Anja gibt es nochmal die total leckeren Nußecken (Rezept habe ich schon angefordert). Die haben echt Suchtfaktor. Und ich  hoffe weiter, dass ihr total süßer Sohn auch da ist. Der ist so was von knuffig, seine süße Schwester ist aber auch echt niedlich und ich freue mich schon drauf, wenn die süße Kleine laufen und sprechen kann.

21.12.13 12:52, kommentieren

Weihnachtszeit und

es kommt die Zeit der kleinen und größeren Dankeschöns:

manche Kunden sind wirklich lieb und zum Teil auch noch recht großzügig, da gibt es Pralinenschachtel (naja, Merci in Weihnachtsverpackung hatte ich tatsächlich mindestens 5 x), Weinflaschen und ab und zu auch mal Bargeld. Heute zum Beispiel 30,- € mit denen ich so gar nicht gerechnet hatte. Andere Kunden wiederum scheinen das Jahresende total verdrängt zu haben: ein eigentlich ganz lieber Kunde, bei dem regelmäßig mal ein Sonderwunsch (wie Kühlschrank oder Küchenschränke auswischen) erfüllt wird und bei dem immer Berge an Hemden so nebenbei gebügelt werden sollen, hat nicht mal einen Zettel hingelegt  Aber vielleicht kommt nächstes Jahr ja noch was. Bei unserer "Oberschlampe" bin ich nächsten Montag mal gespannt: sie verlässt gegen 8 Uhr das Haus, wohlwissend, dass wir kurz nach 8 dort "aufschlagen". Der Geschirrspüler wird kurz vor 8 halbvoll angeschaltet, das restliche, ziemlich verkrustete Geschirr dümpelt in der Spüle, der Fußboden ist fast flächendecken mit Klamotten, Spielzeug und vollge.. Windeln bedeckt, die Bettwäsche seit Monaten nicht mehr gewechselt. Eigentlich bräuchte sie eine Haushälterin, die mal gründlich "durchfegt" und den Standard dann hält. Ich bin jedes Mal aufs Neue überrascht, was man hinter Sofakissen so alles verstecken kann: Gabeln, leere Plastikflaschen, Ipads, gebrauchte Taschentücher, Spielzeug, Socken .. Und ich wette, vor Weihnachten gibt es für die guten Feen nixxxxx

19.12.13 20:12, kommentieren

Wir haben da einen

wirklich extrem bekloppten Kunden: jede Woche mache ich 1 x sein Büro sauber. Dafür habe ich ziemlich genau 2 Stunden Zeit (120 qm !). Normalerweise (denn ich habe auch schon selbst lange Zeit im Büro am Schreibtisch gearbeitet) räumt man seinen Schreibtsich selbst leer, wenn er abgewischt werden soll. Hier muß man alles selbst von a) nachb) verschieben und darf dabei - um Himmels Willen - keinen Stift, Radiergummi oder Locher auch nur 1 mm zu weit von seiner bisherigen Position platzieren. Das Gleiche gilt für Bilder, Bücher und Jalousien. Der Staubsauger darf nur senkrecht mit den Rollen nach vorn und dem Schlauch nach rechts hinten abgestellt werden, die Kaffeemaschine nur im rechten Winkel zum Rand der Arbeitsplatte. Nun habe ich es doch gewagt, geschreddertes Papier versehentlich in die Müll- und nicht in die Papiertonne zu werfen: der Hausdrachen (sprich Vorzimmertippse) stand "rein zufällig" gerade am Fenster und hat das sofort geächtet. Auch stört die Vorzimmertippse, dass ich nicht noch ihr komplettes Schreibgerät samt Stempel etc. entstaube. Die ist genauso behämmert wie ihr Chef !

11.12.13 20:08, kommentieren

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